Roland schob sich an diesem gemütlichen Silvesterabend das Kissen zurecht, mit dem er hoffnungslos nach einer entspannten Sitzposition auf dem abgewetzten Sofa suchte und verkündete: „Mein Vorsatz fürs neue Jahr ist, dass alles so bleibt, wie es ist!“ Damit gab er wahrscheinlich mehr über sich selbst bekannt, als ihm recht war. Ganz anders äußerte sich seine Partnerin Konstanze, die sogleich ihre liebevoll mit einer App gestaltete Liste der guten Vorsätze verlas. Gute fünf Minuten später fragten sich die meisten der angeheiterten Anwesenden, ob es in ihrem gesamten Leben überhaupt so viele Punkte gab, wie auf Konstanzes Veränderungs-Liste.
Der stille Günther wurde bleich und murmelte etwas Unverständliches vor sich hin. Es hörte sich an wie Stress oder Druck

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Veränderung ist die einzige Konstante im Leben! Diese Redensart trifft den Nagel auf den Kopf. Ob ich wie Roland auf das setze, was schon da ist, oder mit Konstanze in neuem Terrain vorausgaloppiere und meine vielen Ideen gerne irgendwo verpuffen – auf der Skala zwischen Beständigkeit und Veränderung gibt es jede Menge Platz. Irgendwo dazwischen ist Dein Bereich. Jeder Monat, jeder Tag, jede Stunde bietet Raum für kleine Veränderungen.

Fazit? Keine Vorsätze! Die Dinge im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten und in überschaubaren Schritten verbessern!

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