Ich bin glücklich über „meine“ Kinder,
über ihr Kommen und Fragen,
über die Offenheit und das Vertrauen,
mit dem sie mir zugewandt sind
und ihre Kinderhand
zuversichtlich in meine Hand legen,
wenn wir bei anbrechender Nacht
unterwegs sind oder
nach einem angstvollen Traum
sie die Geborgenheit suchen
und das tröstende Wort.

(Gerhard Kiefel, 1972)

Mir ist bewusst, dass es nicht meine Kinder sind, dass ich sie nicht ständig begleiten, beschützen und trösten kann. Mir ist auch bewusst, dass sie nur bei mir bleiben werden, wenn ich sie loslasse. Denn sie werden groß und gehen irgendwann ihren eigenen Weg -ohne den Vater. Jetzt präge ich sie, jetzt gebe ich mich ihnen hin, in der Hoffnung, für immer ein beständiger und bestärkender Teil ihres Lebens zu sein.

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