INNERFAMILIÄR

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Die Sache mit dem Tod

Posted on 12. April 2015

Zeit

„Wie stehen Sie zum Tod?“ fragt mich die Hasenzüchterin, als ich sie nach zwei Häschen frage. Ich bin ein wenig irritiert, verstehe aber schnell, worauf sie hinaus möchte. „Wissen sie“, erläutert sie weiter, „wenn ein Hase stirbt, rufen Eltern verzweifelt an, weil sie den gleichen Hasen suchen, um den Kindern den Verlust des Kaninchens zu verheimlichen!“

Wie gehen wir mit dem Tod um? Ich zum Beispiel, habe noch keine schweren Verluste erleiden müssen. Bei einer Fortbildung zum Thema „Depression im Kindesalter“ berichtete die Psychologin über die schwere Krankheiten ihrer Tochter. Keiner wusste, ob ihr kleines Mädchen überleben würde. Sie berichtete, die große Angst, ihr Kind zu verlieren, lähmte sie. Sie bekam den Rat einer befreundeten Psychologin, sich das Worst-Case-Scenario vorzustellen. Wie würde sie die Beerdigung gestalten? Wie wäre wohl das Leben ohne ihre Tochter? Schmerzliche Vorstellungen und Fragen, die wir gerne verdrängen. Als sie sich all dem stellte, berichtete die Referentin, wurde sie ruhiger. Sie fühlte Dankbarkeit für die Zeit, die sie mit ihrem Mädchen noch hatte. Das Mädchen besiegte die Krankheit.

Der Medizinische Fortschritt lässt uns im Glauben, dass alles möglich ist. Noch vor hundert Jahren war es nicht selbstverständlich, am Leben zu sein, der Tod und der Schmerz waren allgegenwärtig.

Wir leben neben unseren Freunden, vor einigen Wochen wurde ihre Katze überfahren, sie war die Schwester unserer Katze. Die beiden Katzenschwestern, Heidi und Charlotte, tollten ständig miteinander herum, holten sich gegenseitig ab, indem sie an der Tür der anderen warteten. Nun war Charlotte tot und unsere Kinder trauerten, sie schimpften auf den Autofahrer, wüteten und weinten. Nach der Beerdigung im Garten unserer Freunde sprachen unsere Kinder über ihren eigenen Tod und darüber, wie sie sich ihre Beerdigung vorstellten. Sie sprachen so nüchtern und selbstverständlich darüber, dass ich mich fast unwohl fühlte. Ich wollte es nicht hören und nicht darüber nachdenken. Die Große wolle lieber verbrannt werden, wogegen der Mittlere meinte, das wäre doof, weil er dann kein schönes Grab mit Blumen hätte. Einige Wochen später beerdigten wir noch eine von unseren Farbmäusen und ich staunte wieder über den kindlich ehrlichen Umgang mit dem Tod, der zum Leben gehört. Sie lassen die Trauer und Wut zu, fast besser als ich.

„Ein jegliches hat seine Zeit,
und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit;
pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;
weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit;
klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;
Streit hat seine Zeit und Friede hat seine Zeit.“

König Salomo

Es ist eine kostbare Zeit!

Lassen Sie sich diesen Erfahrungsbericht nicht entgehen!

Posted on 16. März 2015

KraHa-Lieschen

Wir machten einen OP-Termin für unsere fünfjährige Tochter aus, um Mandeln und Polypen entfernen zu lassen. Sie suchte mich als Gast für ihre Krankenhaus-Party aus. Zwar würden mir viele schönere Plätze für eine Vater-Tochter-Übernachtung einfallen, doch davor drücken wollte ich mich nicht!

Da ich unsere Unterkunft nicht bei TripAdvisor finden konnte, bewerte ich sie hier:

Das in die Jahre gekommene Hotel präsentierte sich dem Gast eher schlicht und einfach. Der Eingangsbereich und das Foyer wurden großzügig gestaltet. Das Personal trug originelle, eher bequem wirkende Uniformen, die auch schon bessere Tage gesehen hatten. Die Schuhwahl war mir teilweise zu schlampig; da kamen sogar Birkenstock und ähnliche Schlappen zum Einsatz. Die Freundlichkeit dem Gast gegenüber ließ häufig zu wünschen übrig. König waren wir als Gast nicht! All inclusive gab es heiße und kalte alkoholfreie Getränke. Das Essen gestaltete sich als sehr gewöhnungsbedürftig, es gab nur eine kleine Auswahl an nicht sättigenden Speisen. Außerdem waren die Zeiten ungewohnt: Um den Tag möglichst gut nutzen zu können, gab es schon um 7.30 Uhr Frühstück. Wahrscheinlich, um am Abend mehr Zeit zum Ausgehen zu haben, wurde das Dinner schon um 17.00 Uhr serviert. Der Zimmerservice schien etwas über-engagiert zu sein, auch nachts kam er immer wieder direkt ans Bett, um nach den Wünschen der Gäste zu fragen (unter der Hand wurden sogar Medikamente vercheckt!).
Ein besonderes Highlight unseres Aufenthalts war eine Mitmach-Aktion, bei der das Kind an einer realistischen Operation als Patient teilnehmen durfte. Die Mitarbeiter der Animation gaben sich viel Mühe, um alles authentisch herzurichten. Passend zur Kinder-Disco gab es sogar einen lustigen Cocktail für das Kind, der glücklich und schläfrig machte. Als meine Tochter dann mit ihrem Bett in die Kinderbetreuung geschoben wurde, musste ich leider draußen bleiben. Ich hatte währenddessen großes Interesse an einer beruhigenden Massage, fand aber leider den Spa-Bereich nicht. Nach ca. 40 Minuten wurde ich ziemlich unsanft hereingebeten, weil das Kind anscheinend keinen Gefallen an der Animation hatte. Sie schien stark betäubt zu sein, brüllte, schlug um sich und tobte. Der als Chirurg verkleidete Betreuer meinte, das sei eher unüblich; meistens wären die Kinder nach der Betreuungszeit sehr ruhig. Er gab ihr so eine Art Spritze, woraufhin meine Tochter wieder ins Bett sackte. Diesen Teil der Animation fand ich nun wirklich nicht mehr zum Lachen, sondern ziemlich unerhört und skandalös. Meinem Kind wurden Drogen verabreicht!
Danach wurde es wieder gechillter, wir aßen viel Eis und zappten uns durch das Fernsehprogramm in unserer kleinen Suite; zumindest gab es KiKa. Ein Minuspunkt ist der Außenbereich. Dort war weder ein Spielplatz, noch ein Pool zu sehen. Da die Animation jedoch äußerst mitreißend war, vergebe ich solide 3 Punkte.  (J)

11 Fragen

Posted on 3. Februar 2015

Liebster-AwardWir wurden von Uta zum Liebster Award nominiert, Danke dafür! Bis vor einigen Tagen wussten wir nicht, was das ist. Man beantwortet Fragen und nominiert die nächsten 11 Blogger. Wir kennen keine 11 Blogger (bitte habt Nachsicht), beantworten aber sehr gerne deine netten Fragen, Uta!


Und hier geht’s los:
1. Gibt es in deinem Leben einen Schritt, den du im Nachhinein gerne nicht getan hättest?
Nein, wir lieben unser Leben und hätten alles genau so wieder gemacht! Im Nachhinein erkennen wir eher den Sinn in den schwierigen Zeiten. Nach dem Motto: Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.

2. Wohin ging dein letzter Flug und was war der Anlass der Reise?
Im Dezember flogen wir für drei Tage mit den vier aufgeregten Kindern nach Barcelona. Es war ihr erster Flug!

3. Im Urlaub ganz ohne Internetzugang: Traum oder Alptraum?
Ein Traum: sich auf die Kinder einlassen, ganz ohne Ablenkung!

4. Von welchem Blog kann man sich Deiner Meinung nach als Blogger-Neuling eine Scheibe abschneiden und warum?
Wir schauen manchmal hier vorbei:
• MiMa, sie schreibt toll!
• Martin Gommel, ein toller Fotograf mit Tiefgang
• immer wieder nette und informative Artikel bei „Von guten Eltern“
• hier, der Hebammenblog
• und natürlich der Blog unserer Schwägerin Katja, er ist wunderschön und liebevoll gestaltet, ihre Produkte kann man auch kaufen, also schaut rein.
• der Blog von Nicole, wir lieben ihre Bilder und die Zeilen, die sie dazu schreibt!
• Marc, unser Bekannter, mit vielen Bildern zum Schmunzeln….

5. Wo/wie siehst du dich in 5 Jahren?
Wir sehen uns mit unseren dann größeren Kindern viel reisen, viel Musik machen und viele unserer Träume erfüllen!

6. Wie viele Geschwister hast du und welchen Einfluss hat das auf deinen eigenen Kinderwunsch?
Wir haben zusammen 4 Geschwister. Wir beide wollten schon immer früh viele Kinder haben, das hat aber nichts mit unserem familiären Hintergrund zu tun. Wir lieben Kinder und deshalb sind wir beide auch im pädagogischen Bereich tätig.

7. “Was du heute kannst besorgen, das ‘verschiebe’ oder ‘verschiebe nicht’ auf morgen”. Welcher Typ bist du?
Wir sind unterschiedlich, wir haben beides. Manchmal entspannt folgender Satz: Was du heute kannst verschieben, das besorge lieber morgen!

8. Bier oder Wein?
Wein zum Reden

9. Liest du auch ausländische Blogs? Welche sind das?
von Anna Erman, einer Bekannten aus Russland.

10. Wenn man deine Kinder fragt, was du besonders gut kannst: Was würden sie antworten?
Ich glaube für sie sind wir einfach Helden. Sie sagen immer wieder: “Ihr seid die tollsten Eltern auf der Welt!“ Zeitweise waren wir aber auch schon die schlimmsten Eltern der Welt. Da muss man durch!

11. Gibt es etwas, was dich regelmäßig auf die Palme bringt?
Jan ist die Ruhe in Person und Elena lässt sich leicht von der Uhr stressen!

Mein liebes Deutschland…

Posted on 25. Januar 2015

Wir_Auswanderer

Aufgewühlt von der Asyldebatte und all der Hilflosigkeit im Umgang damit, denke ich an meine persönliche Geschichte. Mit 10 Jahren landete ich als Aussiedlerkind mit meiner Familie in Frankfurt. Ich war kein Kriegsflüchtling, keine Verfolgte, nicht traumatisiert und musste nicht um mein Überleben kämpfen. Meine Eltern haben aus freiem Willen entschieden, hier ein neues Leben zu beginnen.

In Usbekistan, damals UdSSR, erzählte man uns Märchen aus Deutschland. „Dort ist es so sauber, da kannst du von der Straße essen!“, hieß es. Kam ein Paket mit Gummibärchen aus Deutschland, so aßen wir monatelang aus der Packung und noch als sie leer war rochen wir immer wieder hinein. Wir freuten uns auf die neue Heimat! Für die Deutschen in Russland (von manchen auch ‚Faschisten‘ genannt) war die Übersiedlung ein große Hoffnung. Der Zusammenbruch der Sowjetunion weckte in vielen den Wunsch, für sich selbst und die Kinder in dem Sehnsuchtsort Deutschland eine bessere und sichere Zukunft aufzubauen.

Wir brachen in Usbekistan unsere Zelte ab und kamen nach Frankfurt. Dort warteten Freunde meiner Eltern mit Tüten voller Süßigkeiten, Bananen und Mandarinen auf uns. Hunderte von Spätaussiedlern drängten sich in einen Bus, der uns von Frankfurt an die Ostsee in ein Übergangslager brachte. Ich aß im Bus meine erste Banane und wunderte mich über die vielen Weihnachtslichter. Überhaupt waren für uns alle Deutschen reich.  Nach einigen Tagen Ostsee ging es weiter nach Tübingen, das nächste Auffanglager. Dort hatten wir ein Zimmer zusammen mit Fremden, bekamen neue Papiere, Behördengänge, Warteschlangen, Unsicherheit, Müdigkeit, Hunger.
Einige Tage später, die nächste Station: die kleine Gemeinde Keltern. Meine Eltern hatten Glück, sie hatten Freunde, die uns halfen.

In Keltern angekommen, bezogen wir (7 Personen) ein Zimmer ohne Küche, 7 Betten in einem ehemaligen Schlachtraum und sonst nichts. Für uns war es in Ordnung, wir waren dankbar. Wir durften nicht kochen, sondern bekamen Verpflegung von einem Metzger; so erinnere ich mich an die erste Blutwurst und an meinen leeren Magen, weil ich das nicht essen wollte. Die meisten Deutschen würden sich über Metzgerspezialitäten freuen, uns war das aber alles fremd und als wir nach 7 Monaten in ein Abrisshaus ziehen konnten, waren wir froh über die gewonnene Freiheit.

Wir waren die ersten Aussiedler in der Kommune und die Menschen, die keine Berührungsängste hatten kümmerten sich um uns. Sie brachten uns Kleider, Süßigkeiten und halfen, wo es nötig war. Es gab natürlich auch die anderen, weshalb ich in den ersten Jahren oft gemobbt und beschimpft wurde.

Mich erfüllt eine tiefe Dankbarkeit für die Menschen hier in Keltern, besonders die der Kirchengemeinde Weiler, die offen waren und uns Willkommen hießen. Unser erstes Osterfest werde ich nie vergessen: wir durften von Haus zu Haus gehen und in vielen Gärten Schokolade und Eier suchen.

So kann Hilfe aussehen: Annahme, Offenheit und Liebe. Wir sind hier angekommen, mit viel Fleiß und Kraft und weil wir arbeiten durften im Gegensatz zu den heutigen Asyl suchenden Menschen. Ich wünsche mir, dass das Land  und die Kommunen es schaffen, die vielen Flüchtlinge aufzufangen, sie menschenwürdig zu behandeln, ihnen Sicherheit zu geben und damit die Hoffnung auf ein neues, besseres Leben.

(E)

Stolz und Vorurteil

Posted on 27. August 2014

2Männer

Einmal im Jahr fahren wir als Paar ein Wochenende weg, raus aus dem Alltag, Zeit zu zweit. Beim letzten Aufenthalt waren wir in einem prächtigen Jugendstil-Hotel in Freudenstadt. Bei der Begrüßung zu Flügelmusik und Sekt, eine gut gelaunte Rentnergruppe neben uns, fühlten wir uns am Anfang nicht sehr wohl, so mitten im Schwarzwald. Der Blick in den schönen Speisesaal mit den großen Kronleuchtern ließ unsere Aufregung steigen. Dank schöner Leihgabe hatte ich für das Abendessen ein As im Koffer: ein salonfähiges Kleid. So hatte ich die Chance, doch noch zum Ambiente des Hotels zu passen. Der Ober führte uns zum Tisch und nachdem wir uns so langsam auch locker gemacht hatten merkten wir schnell, dass wir die einzigen waren, die sich so rausgeputzt hatten. Am Nachbartisch saß ein Ehepaar in Lederkluft, die Arme wild verziert. Und überhaupt, im Vergleich zu den anderen im Saal, waren wir die einzigen Spießer. Es war ein lustiges Bild, die bunten Haufen an den schwarz-weiß gehaltenen Tischen.
Wir fingen uns an zu fragen, was dies wohl für Menschen seien, die wie wir hier gelandet waren. Ziemlich schnell realisierten wir, dass wir mit unseren Mutmaßungen über die anderen Gäste im Gespräch ziemlich schrille Bilder von ihnen malten und uns dabei jeglicher Klischees bedienten. Die Äußerlichkeiten, so denkt wohl die Mehrheit, erzählt viel über uns. Doch was ist, fragten wir uns, wenn das, was wir in den Menschen meinen zu sehen, nicht stimmt? Wie oft nehmen wir Menschen in unseren Vorurteilen gefangen? Dabei beschränken wir uns selbst, wenn wir in Schubladen denken. Wenn ich es schaffe, meine Vorurteile zu ignorieren und meinen Stolz hinter mir zu lassen, bin ich vielleicht überrascht darüber, was sich in unseren Mitmenschen auftut.

Mit den 4 Kindern erleben wir immer wieder Situationen, in denen wir mit schnellen Urteilen zu tun haben. Vor einiger Zeit belauschte unsere Nachbarin zufällig die Bauarbeiter von gegenüber, die über Wochen Einblick in unser Haus und den Garten hatten. Sie wunderten sich im Gespräch über die vielen Kinder (bei uns sind außer unseren Kindern plus Pflegekind auch oft noch Nachbarskinder) und so sagten sie: „Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen, da hat wohl der Poschtbote zu oft geklingelt!“ oder so ähnlich. Als meine Nachbarin mir das erzählte, fand ich es so lustig, dass ich von da an versuchte, die Bauarbeiter noch mehr zu verwirren.

Neulich sahen wir auf einem Festival einen stark gebauten Mann, von oben bis unten tätowiert, der böse dreinschaute. Ich dachte so bei mir: Den will ich lieber nicht reizen. Später sah ich ihn mit seinem Kind im Arm herumalbern.

Unser Hotel (so stellte sich später übrigens heraus) war ein Fake-Jugendstil-Hotel. Ein reicher Bulgare kauft alte Hotels im Schwarzwald und renoviert sie. Ein super Schnäppchen für so einen Luxus, dachten wir damals. Alles mehr Schein als sein.

Gedanken-Experiment

Posted on 24. Juni 2014

Stell dir ein Leben im Überfluss vor.
Du müsstest dir keine Sorgen machen! Du könntest jedem Ernährungstrend nacheifern und müsstest dafür meist nicht viel Geld ausgeben. Stell dir vor, du hättest eine Wohnung oder gar ein Haus, mit schönen Vintagestücken und Designmöbeln, sehr individuell, ohne Sorgen über eine Bleibe.

Stell dir vor, du hättest Kinder, die diese Räume mit Leben erfüllten. Sie würden wie Prinzen und Prinzessinnen aufwachsen. Du würdest sie optimal fördern, im Überfluss mit Multifunktionskleidung und richtig gut durchdachten Produkten. Du würdest dir als guter Elternteil viele Gedanken machen, um so wenig wie möglich falsch zu machen.

Stell dir vor du hättest ein Leben, in dem dir alle Türen offen stehen! Du könntest Freunde treffen oder die ganze Welt bereisen. Du hättest Hobbys, wärst sportlich und meistens könntest du tun und lassen, wonach dir gerade ist.

Stell dir vor, du hättest dir dieses Leben im Wohlstand verdient! Dann dürftest du eifersüchtig und unzufrieden sein, wenn es anderen besser ginge. Du dürftest dich darüber aufregen, dass der Autofahrer vor dir zu langsam fährt, du dürftest über die Warteschlange an der Kasse im Supermarkt genervt sein. Das könnte doch jeder verstehen! Und überhaupt, es müsste doch eigentlich alles reibungslos laufen!

Oder: Stell dir vor, du könntest dich an den vielen kleinen Dingen freuen, die das Leben bietet. Über den Sonnenschein, über das Dach bei Regen, über Essen und Trinken, über deine Freunde, über deinen Partner und die Kinder oder darüber, dass du gesund bist! Diese vielen kleinen Dinge würden ein großes Ganzes geben und du wärst zufrieden und dankbar für dein Leben. Dein Blick würde sich für andere öffnen und du könntest dein Glück teilen!

Macht euch keine Sorgen um euren Lebensunterhalt, um Essen, Trinken und Kleidung. Leben bedeutet mehr als Essen und Trinken, und der Mensch ist wichtiger als seine Kleidung.

(Bibel)

Sandflugzeug
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