INNERFAMILIÄR

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Glücksmoment

Posted on 30. April 2015

„Glück entsteht oft
durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen,
Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.“

Wilhelm Busch


Kinderwurf

Wilhelm Busch stellt in seinem Zitat lakonisch und sehr treffend eine tiefe Weisheit über das Glück dar. Glück ist so vielseitig – denken wir an das große Glück frischgebackener Eltern oder an das Glück eines Brautpaars und an all die anderen großen Glücks- und Ausnahmemomente, die uns im Leben begegnen. Aber nicht das allein ist Glück. Glück besteht aus diesen vielen kleinen Momenten, die unbemerkt vorüber ziehen. Das erste Schneeglöckchen nach einem langen Winter, ein warmer Sommerregen, ein singender Kellner im Restaurant, ein freundlicher Busfahrer. Und allen voran: Das Lächeln eines Kindes, seine Begeisterungsfähigkeit im Angesicht bunter Herbstblätter auf dem Waldspaziergang. Nehmen wir Wilhelm Busch ernst und bemühen wir uns, all die kleinen Dinge wahrzunehmen und wertzuschätzen. Gerade als Eltern werden wir die glücklichsten Menschen der Welt sein.

Ein Gastbeitrag von A BULLERBÜ LIFE zu unserer Serie „Glücksmoment“!

Glücksmoment

Posted on 6. Dezember 2014

Happy_Family

-„normal“ krank-

Die letzten 6 Jahre hatten unsere Kinder drei Schlüsselbeinbrüche, Harnwegs-Infekte, Krupp-Anfälle, Polypen- und Mandel-OPs, etliche Krankenhausaufenthalte und zusätzlich die üblichen kleinen Infekte, Windpocken, Läuse, Erkältungen …

Warum ich das so explizit erwähne? Es gab Tage, an denen hatten wir schreckliche Sorgen und Ängste, waren unglaublich erschöpft und müde, wir schlitterten gefühlt von einem Ausnahmezustand in den nächsten und es schien alles kein Ende zu nehmen. Aber – das Jahr geht langsam zu Ende und ich freue mich über ein „normal krankes Jahr“ und darüber, dass manche anstrengenden Zeiten wirklich vorübergehen und dass auch diese Zeiten seine Berechtigung und seinen Sinn hatten. Ich bin jetzt noch dankbarer für meine Kinder und drüber, dass es ihnen gut geht, sie gesund wurden und gesund sind.

DANKE!

Glücksmoment mit dem kleinen Überraschungspaket

Posted on 13. Oktober 2014

Gluecksmoment Sohn

Unser viertes Kind ist ein Überraschungspaket. Wir wollten schon immer ein Kind aufnehmen und ganz unerwartet klopfte es an unsere Herzen. Eine verrückte Entscheidung bei drei Kindern! Das dritte ist noch nicht mal ein Jahr alt und schon kommt ein 3 Monate altes Menschchen an und bringt einen sehr schweren Koffer mit.
Drei Jahre habe ich gewartet, bis der Kleine mich in den Arm nimmt und mir sagt, dass er mich lieb hat. Vor einigen Tagen war es dann soweit. Beim Abendritual sagte ich wie immer: “ Du bist ein Geschenk an uns, ich hab dich lieb!“ Da reißt er die Augen auf, gestikuliert wild und entgegnet: „Mama, ich hab dich noch viel mehr lieb!“ Er drückt mir noch einen fetten Kuss auf die Backe und legt sich gemütlich in sein Bett. Das Warten hat ein Ende – diesen Moment werde ich nie vergessen!

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„Ohne Glauben an ihre Dauer wäre die Liebe nichts, nur Beständigkeit macht sie groß.“

Honoré de Balzac

Glücksmoment

Posted on 9. Juli 2014

Kinderzirkus
-Kindergartenzirkus-
Es gibt in jedem Alltag Situationen, Tage oder Wochen, die den Blick für Glücksgefühle trüben. Aber es gibt sie doch, die vielen ganz kleinen Momente!
Mein persönlicher Glücksmoment war am Sonntag beim Kindergartenfest. Eine Zirkusvorstellung mit den Kindern. Der brüllende Tiger, der tollpatschige Clown und das Pferdchen Rosalie: diese drei haben mich so unglaublich stolz gemacht. Die Freude in ihren Augen und ihr suchender Blick nach uns, ihren Eltern. Dieses tiefe Vertrauen und diese Liebe, die sie zu uns haben, egal wie unfähig wir uns fühlen. Wir sind ihre Helden! Applaus!

(E)

Bitte teilt eure Glücksmomente mit uns! Auf facebook oder per Mail!

 

Das Wesentliche

Posted on 6. Juni 2014

Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten,
und dennoch ist es schwerer.

D. Fleischhammel, Theologe

 

Das Augenmerk auf das Wesentliche zu richten und mich zu begrenzen ist mein Lebensthema. Rechts und links des Weges gibt es immer etwas zu sehen und stets den Wunsch, etwas haben oder machen zu wollen. Die Unruhe dominiert.

Am Wochenende war ich im Kloster, um meiner Seele etwas Frieden und Ruhe zu gönnen. Die Nonnen bekam ich nur zu hören, als sie abends in der Kirche in ihrem Eckchen (für die Gäste nicht sichtbar) sangen. Ihr einziges Ziel ist es, die Augen auf Gott zu richten und ihm zu gefallen.

In der Stille und der Musik der gregorianische Gesänge saß ich in der Kirche und merkte wie unglaublich schwer es ist, den Gedanken, Wünschen und Sehnsüchten freien Lauf zu lassen. Wie kann es uns gelingen, diese kreative Ruhe im Alltag zu suchen und sie zu finden? Mir ist an diesem Wochenende gelungen, einiges loszulassen. Alles was wir verkrampft festhalten, bindet uns, schränkt uns ein und macht uns unglücklich. Sorgen um die Kinder, die Angst vor morgen, die Unsicherheit im Umgang mit Schwierigkeiten – ihr könnt eure Liste vervollständigen.

Uns auf das Wesentliche zu fokussieren, das Leben zu genießen, mit weniger zufrieden zu sein, die Unsicherheit zu umarmen und Frieden zu schließen mit sich und den Umständen die man nicht ändern kann: das ist die  Aufgabe jedes einzelnen. Unsere Partner, unsere Kinder sollten einen Weg der Freiheit gehen dürfen. Sie sollten so sein dürfen, wie sie sind und leben, wozu sie bestimmt wurden. Es öffnen sich Wege und Mittel wenn wir nur loslassen, abgeben und hoffen!

 

 

Nonne

 

 

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