INNERFAMILIÄR

Beiträge aus der Kategorie “Liebesbeweis

Internationaler Tag der Familie

Veröffentlicht in 15. Mai 2015

Tag-der-Familie

Dieser Blog ist eine Liebeserklärung an Familie! Eine Motivation, dass es sich lohnt, für sie zu kämpfen, sie zu stärken, sie zu lieben und in all dem geduldig zu sein.


Seit ich denken kann, wollte ich eine Großfamilie haben, am liebsten sofort. Für mich ist es ein Lebenstraum, Familie zu sein. Kinder zu haben und mit ihnen, bzw. an ihnen zu wachsen, ist für mich die bisher größte Herausforderung meines Lebens.

Jeder Tag mit meiner Familie ist wie eine Wundertüte: ich weiß nie, wie der Tag anfängt und wie er endet. Spannender könnte ein Leben fast gar nicht sein. Wenn ich im einen Augenblick verzweifle, bin ich schon im nächsten  Augenblick am Lachen. Wenn ich im einen Moment schreiend aus dem Haus rennen möchte, bin ich im nächsten Moment selig. In keiner anderen Lebenssituation war ich so sehr mit meinen Stärken und Schwächen konfrontiert, wie im Leben mit meiner Familie.

Schön zu wissen, dass mich meine Kinder bedingungslos lieben, egal wie oft ich zu scheitern scheine, weil ich (wie die meisten Mütter) zu viele Erwartungen an mich stelle. Schön, zu wissen, dass mein Mann mich liebt und wir zusammen einen Weg gehen, der nicht immer fair und liebevoll ist – aber: wir sehen die Frucht unserer Liebe täglich und werden daran erinnert, dass Familie etwas Besonderes ist.

Familie ist: streiten und lieben, scheitern und lachen, vergeben und neu anfangen, halten und loslassen und noch so viel mehr!

An meine Große

Veröffentlicht in 4. Januar 2015

Sunny-Girl

 

Meine liebe Große, du
Du älteste meiner vier Kinder
Oft blicke ich dir stolz in die Augen
Staune jeden Tag
Mein Wunder- alle Tage

 

Mein Kind, mein Mädchen,
Mein Sonnenschein,
Dein Lachen, deine Melodie
Deine Geschichte, deine Fantasie
Mein Wunder- alle Tage

 

Wenn ich meine Stimme erhebe,
Dir die Richtung weise
So nur, weil ich dich liebe
Du bringst mich zum Staunen,
Du bringst mich zum Weinen
Mein Wunder- alle Tage

 

Manchmal sehe ich mich – in dir
Und sehe: ich sollte mehr lieben
Geduldiger sein und dich lassen
Ich wünsche mir mehr als alles,
Dass du dich liebst und dein Leben
Mein Wunder- alle Tage

 

Deine Treue, deine Nähe, deine Träume
Du große Schwester- sorgst gut für deine Liebsten
Wie du dich verlierst in den kleinen Dingen,
Die wir übersehen
Du siehst sie- die Wunder
Ich sehe dich
Mein Wunder- alle Tage

(E)

Liebesbrief zum 15. Hochzeitstag

Veröffentlicht in 6. Oktober 2014

Hochzeit

Mein lieber Mann,

es fällt mir schwer Worte zu finden, weil es so viel zu sagen gibt! Ich bin zutiefst dankbar und gesegnet mit dir. Ich kann mich noch so gut an unsere ersten Tage erinnern, an die Schmetterlinge im Bauch, an das Kribbeln, an den ersten Kuss und an all die Gespräche, an die Hoffnungen und Zukunftsträume.
Weißt du noch, unsere ersten Ehejahre? Die Auseinandersetzungen? Du hast alles verziehen und ich habe geschmollt oder bin einfach beleidigt weggegangen.
Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einer Freundin, es war so im 7. Jahr. Da merkte ich auf einmal, dass unsere Liebe nicht mehr dieselbe war wie am Anfang. Auf einmal war die rosarote Brille ganz klar. Es machte mir Angst, dass ich so wenig spürte. Die beflügelte Anfangszeit war nicht mehr da und der Alltag war so spürbar und fraß uns beide auf. Als ich mit dir über meine Ängste sprach, holtest du mein Brautkleid, zogst deinen Anzug an und knietest vor mir nieder. Noch ein Mal gaben wir uns das JA-Wort. Es war anders als in der Kirche. Es war so viel bewusster, klarer und ehrlicher.
Es gab einige Sackgassen in unserem gemeinsamen Leben und es wird sicher noch weitere geben, aber ich glaube an dich und ich glaube an uns. Wir haben vieles miteinander geschafft und wir werden weitergehen!
Wir haben uns nicht aufgegeben, Danke dafür! Es ist so gut, dass ich nicht alleine bin und wir miteinander unseren Weg gehen. Ich sehe die Früchte unserer Hoffnung. Ein unbeschreibliches Glück, ich kann es oft nicht fassen.
Ich liebe dich wirklich noch viel mehr als je zuvor! Du bist mein Mann, mein Glück, meine Freude und der Vater meiner Kinder. Du bist optimistisch, wenn ich den Kopf in den Sand stecke, du ermutigst mich und traust mir mehr zu, als ich es tue. Du versprühst Lebensfreude und du liebst so bedingungslos. Danke für deine Vergebung, deinen Trost, dein Durch- und Aushalten, dein Tragen, deinen Humor, deine Liebe zu den Kindern, deine Musik, deine Gelassenheit, deine Abenteuerlust und deine Stärke!

Ich will immer noch alt werden mit dir!
Deine Frau

 

Die Liebe ist geduldig und freundlich.
Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht,
sie prahlt nicht und ist nicht überheblich.
Liebe ist weder verletzend noch auf sich selbst bedacht,
weder reizbar noch nachtragend.
Sie freut sich nicht am Unrecht,
sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt.
Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles,
sie hofft alles und hält allem stand.

Die Bibel

Unser Glücksmoment: Alex & Maria

Veröffentlicht in 15. April 2014

Glücksmoment_Maria_Alex

Wir sind Nerds – Fahrrad-Nerds – um genau zu sein.

Mein Mann ist als Fahrrad-Ingenieur der Ober-Nerd und mein Ausspruch:

„Man kann nie genug Fahrräder haben.“

sagt alles…

 

Glücksmomente erleben wir, wenn wir merken, dass wir eine herrliche gemeinsame

Leidenschaft teilen… Fahrräder und alles was dazu gehört:

Gemeinsam Mountainbiken, von Alex lernen wie man eine Bremse einstellt, fachsimpeln,

Flohmarkt-Räder einkaufen und dabei Designklassiker entdecken, Fahrtechnik üben und

gemeinsame Fahrrad-Veranstaltungen besuchen.

Den größten Glücksmoment erlebe ich persönlich oft auf dem Trail, wenn ich mein Rad an

verzwickten Passagen immer und immer wieder zurück schiebe und es wieder versuche

um es dann endlich zu schaffen. Am schönsten ist das anschließende High-Five, die

anerkennenden Blicke und das Gejubel von Alex.

Ermutigung, Anerkennung, Wertschätzung machen unsere gemeinsame Leidenschaft

perfekt.

Ich finde es richtig schön, dass wir einen großen Teil der Freizeit gemeinsam verbringen

und genau das ist ein großer Glücksmoment. Ich könnte es mir gar nicht mehr anders

vorstellen… Gemeinsam Fahrrad-Nerd sein macht mich glücklich.


Text: Maria Clauss,  Alex Clauss: Portus Cycles,  Foto: Daniel Weisser

High Fidelity

Veröffentlicht in 18. Februar 2014

In unserem Leben als Paar spielte die Musik von Anfang an eine wichtige Rolle, Sie brachte uns zusammen, unterstützte, bewegte und beflügelte uns. Ich würde euch gerne in diesem Zusammenhang von unserer Love Story erzählen. Während ich schreibe, spielt sich in meinem Inneren die Musik dieser Zeit ab. Es tut gut, sich an die ersten Schmetterlinge im Bauch zu erinnern.
Jan und ich trafen uns vor 18 Jahren bei einem -seinem- Konzert. Er stand auf der Bühne und ich tanzte mit meinen Freundinnen im Publikum. Es war mein erstes Konzert. Meine Eltern erlaubten mir, auf ein Rockkonzert zu gehen! Es tat sich damals eine neue Welt für mich auf, immerhin war ich 16, vollkommen weltfremd und naiv.  Auf meiner Alm fuhr der Stadtbus ca. 6 Mal am Tag, unser Fernsehprogramm war auf die öffentlich-rechtlichen beschränkt und außer Kurt Cobain kannte ich auch noch PUR, Marky Mark, Take That und Ace of Base.
Auf dem harten Rock-Konzert aber bin ich Jan sofort aufgefallen, sagt er. Ich glaube, es lag an dem Tanzstil, den wir Mädels drauf hatten. Wir bewegten uns frei – Ausdruckstanz und Improvisation, gepaart mit einstudierten Dreiecksschritten mit gesenktem Haupt. Es muss cool ausgesehen haben, zumindest wurden wir nicht als Hinterdörfler entlarvt.
Jan schien jedenfalls von unserer Performance beeindruckt gewesen zu sein, denn er sprach mich nach dem Konzert von seinem Merch-Stand an und fragte mich, ob ich eine Kassette von seiner Band kaufen möchte. Ich habe das nicht als Annäherungsversuch interpretiert und ging nach einem „Nein, Danke!“ weiter. Vielleicht hätte ich den Flirt verstanden, wenn er mir das Tape geschenkt hätte. Es ist aber zu unserer Freude alles nochmal gut gegangen, denn die Vorband gefiel mir so gut, dass ich ein Jahr später auf das nächste Konzert fuhr. Dort traf ich Jan wieder. Und dann, was soll ich sagen? Nach vielen unsicheren Blicken ist es um uns geschehen. Er schaffte es, mich anzusprechen und bot mir Smarties (diesmal für umme) an. Wir unterhielten uns und hörten im Hintergrund den Soundtrack für unsere erste Unterhaltung. Nachdem wir ein Paar waren, ging für mich die richtige musikalische Früherziehung los. Sein erstes und sein zweites Geschenk an mich war ein MC-Mix. Mittlerweile habe ich zu jedem Abschnitt in meinem Leben den dazugehörigen Soundtrack gefunden.

Nachtrag zur Liebe auf den ersten Blick: Jan erzählte mir damals, er habe sich nach dem ersten Konzert in mich verliebt. Und ich? Ich wagte es nicht, zu glauben dass mich dieser fesche Mann überhaupt beachtet hat.

Was ist der Soundtrack eurer ersten Begegnung?

 

Liebe ist Freundschaft begleitet von Musik

E. Joseph Grossmann

 

Soundtrack-der-Liebe

Liebe, Liebe! Geschenke?

Veröffentlicht in 13. Februar 2014

Sobald ich in diesen Tagen eine App öffne, die sich auch nur in der Nähe des Internets befindet, springen mich Valentins-Geschenkvorschläge von allen Seiten an. Meine schwäbische Herkunft verbietet mir jedoch, an Geschenke einen Gedanken zu verschwenden – und das kam so:
Als Kind schien ich sehr verträumt gewesen zu sein, in Wahrheit war ich jedoch hauptsächlich damit beschäftigt, die Vorbilder in meiner unmittelbaren Nähe und ihre Beziehungen untereinander zu studieren. Am meisten überrascht war ich immer von den seltsamen Geschenken, die sich die Erwachsenen gegenseitig machten – und welche Reaktionen sie hervorriefen. Mein Vater schien sich an Weihnachten riesig über Socken, Handschuhe und Unterhosen zu freuen, während meine Mutter über einem Dampf- Kochtopf oder einem Bügeleisen jubilierte. Ich frage mich heute, wie viele Geburtstage und Weihnachtsfeste es wohl gebraucht hatte, bis der Haushalt und der Kleiderschrank meiner Eltern komplett war.
Ans Schenken tastete ich mich dann langsam heran (von Mixtapes bis hin zu teuren Geschenken – und wieder zurück zum Selbstgemachten), bin leider noch immer nicht der perfekte Geschenkemacher. Aufatmen durfte ich dann erst, als ich erfuhr, dass es verschiedene Arten gibt, Liebe zu zeigen. Ein Autor zählte sie kurz durch und kam auf genau fünf „Sprachen der Liebe“: Lob, Zweisamkeit, Geschenke,  Hilfsbereitschaft und Zärtlichkeit. Es war für uns ein erhellender Moment, herauszufinden, was unsere Liebessprache ist und die Gedanken darauf zu richten, was der Partner sich wirklich wünscht.
Nun schließe ich die Apps und nehme mir Zeit, meiner Frau zuzuhören. Das wünscht sie sich nämlich wirklich: ungeteilte Aufmerksamkeit. Und da freut sich auch der schwäbische Geldbeutel.
J

 

 

Turteltaeubchen

Wie sage ich es ihr richtig? Valentinstag ohne Blumen!

Veröffentlicht in 8. Februar 2014

Kurz bevor der Valentinstag-Wahnsinn beginnt: ein Lied, das ich vor einiger Zeit für meine Liebste geschrieben und visuell (dick) unterstrichen habe!

Du bist das Geld, ich bin der Beutel
Du bist die Nutella, ich bin das Brot
Du bist der Keks, ich bin die Dose
Du bist der Stern, ich die Schnuppe

Du bist der bessere Teil von mir,
Ich liebe Dich und häng‘ an dir
Seit du da bist, steigt mein Wert-
Sag‘ was wär‘ Ernie ohne Bert?

Du bist die Sonne, ich bin der Schirm
Du bist der Wind, ich bin das Segel
Du bist der Sommer, ich bin der Abend
Du bist die Blume, ich bin der Topf

 

  

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