INNERFAMILIÄR

Beiträge mit Schlagwort “Mutter

Liebe Mama,

Veröffentlicht in 9. Mai 2015

Danke fürs Versorgen, festhalten und beschützen.

Danke für alles, was du mir gezeigt und erklärt hast.

Danke für all die Hoffnung, die du in mich gesteckt hast!

Danke für die Engelsgeduld, die du mit mir hattest.

Danke, dass du deine Kinder so sehr liebst, dass du dich selbst dabei vergisst.

Danke für das Vertrauen, das du in mich hattest und hast.

Ich liebe dich,
Deine Tochter

An meine Große

Veröffentlicht in 4. Januar 2015

Sunny-Girl

 

Meine liebe Große, du
Du älteste meiner vier Kinder
Oft blicke ich dir stolz in die Augen
Staune jeden Tag
Mein Wunder- alle Tage

 

Mein Kind, mein Mädchen,
Mein Sonnenschein,
Dein Lachen, deine Melodie
Deine Geschichte, deine Fantasie
Mein Wunder- alle Tage

 

Wenn ich meine Stimme erhebe,
Dir die Richtung weise
So nur, weil ich dich liebe
Du bringst mich zum Staunen,
Du bringst mich zum Weinen
Mein Wunder- alle Tage

 

Manchmal sehe ich mich – in dir
Und sehe: ich sollte mehr lieben
Geduldiger sein und dich lassen
Ich wünsche mir mehr als alles,
Dass du dich liebst und dein Leben
Mein Wunder- alle Tage

 

Deine Treue, deine Nähe, deine Träume
Du große Schwester- sorgst gut für deine Liebsten
Wie du dich verlierst in den kleinen Dingen,
Die wir übersehen
Du siehst sie- die Wunder
Ich sehe dich
Mein Wunder- alle Tage

(E)

Glücksmoment mit dem kleinen Überraschungspaket

Veröffentlicht in 13. Oktober 2014

Gluecksmoment Sohn

Unser viertes Kind ist ein Überraschungspaket. Wir wollten schon immer ein Kind aufnehmen und ganz unerwartet klopfte es an unsere Herzen. Eine verrückte Entscheidung bei drei Kindern! Das dritte ist noch nicht mal ein Jahr alt und schon kommt ein 3 Monate altes Menschchen an und bringt einen sehr schweren Koffer mit.
Drei Jahre habe ich gewartet, bis der Kleine mich in den Arm nimmt und mir sagt, dass er mich lieb hat. Vor einigen Tagen war es dann soweit. Beim Abendritual sagte ich wie immer: “ Du bist ein Geschenk an uns, ich hab dich lieb!“ Da reißt er die Augen auf, gestikuliert wild und entgegnet: „Mama, ich hab dich noch viel mehr lieb!“ Er drückt mir noch einen fetten Kuss auf die Backe und legt sich gemütlich in sein Bett. Das Warten hat ein Ende – diesen Moment werde ich nie vergessen!

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„Ohne Glauben an ihre Dauer wäre die Liebe nichts, nur Beständigkeit macht sie groß.“

Honoré de Balzac

Augen auf für den Moment!

Veröffentlicht in 9. April 2014

Als wir jung (Mitte 20) Kinder bekamen, machte sich unser Umfeld Sorgen, wir könnten was verpassen. Wie oft hörte ich Sätze wie: „Willst du nicht noch studieren/bald arbeiten/dich fortbilden?“ Der Opfergedanke aber, der mir heutzutage regelrecht aufgedrängt wird, ist folgender: Du gibst für die Kinder deine Wünsche, Begabungen und überhaupt alles auf. Das Leben ist doch viel mehr als Herd und Kinder! Für dich steht die Welt offen, es ist alles möglich, du kannst noch so viel mehr tun und erreichen- und keine Sorge, die emanzipierte Frau kann das! Du musst nichts lassen, du kannst alles auf einmal und das zu 150%! Frauen wollen arbeiten, gute Mütter und Ehefrauen sein. Am Ende der ganzen Diskussion steht dann die Frage: „Wo bleibe bei alldem eigentlich ich?“

Individuelle Bedürfnisse sind unterschiedlich und jeder lebt seinen Lebensentwurf wie er möchte. Berufstätig, mit Kindern, alleine, als Paar, Karriere, mit Krippenplatz oder ohne. Wir entscheiden! Alles auf einmal haben zu wollen, den Gedanken, stets präsent zu sein und bestimmte Rollen ausfüllen zu müssen – dies kennen wir nur zu gut. Wer setzt uns unter Druck? Was opfern wir? Was oder wer stresst uns? Wer erwartet was von uns? Und die wichtigste Frage überhaupt: Wie sorge ich für mich? Etwas entbehren, opfern, aufgeben, lassen muss jeder von uns, irgendwann, zu allen Phasen unseres Lebens: für die Arbeit, für das Glück, für die Freundschaft, für die Familie oder für alles, was einem wichtig wird.

Eines haben wir alle gemeinsam: die Verantwortung für unser Leben! Es geht um das Hier und Jetzt. Hier liebe, spüre, lebe, weine und lache ich. Die Suche nach dem persönlichen Glück sollte das Erstrebenswerteste für jeden von uns sein.

 

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